Ein EM-Special mit grundlegenden Wahrheiten: 10 Wege für die Frau, bei einer EM auf sich aufmerksam zu machen – Part II


Es geht weiter, ihr Lieben. Wie könnt ihr den Mann eures Herzens auf euch aufmerksam machen…während er nur mit Fußball beschäftigt ist? Hier erfahrt ihr es…

Die Plätze 5 bis 1!

Nummer 5: Den Mann mit Cristiano Ronaldo vergleichen

Ich glaube, unter der weiblichen Bevölkerung auf der ganzen Welt, ist Cristiano Ronaldo recht beliebt. Er sieht gut aus, steht breitbeinig da und wirkt wie ein balzender Pfau. Männer haben hingegen ein paar Vorbehalte gegen CR7 (so der Name unter Insidern): Er sieht gut aus, steht breitbeinig da und wirkt wie ein balzender Pfau.

Gerade Männer, die nicht der Mannschaft des CR7 wohl gesonnen sind, beschreiben den genialen Fußballer nicht ungerne als selbstverliebte Tunte. Ja, ich bekenne mich, zu jener Gruppe zu gehören. Ist ja nicht gerade ein Freimaurerorden.

Es könnte durchaus einen Versuch sein, die Aufmerksamkeit des Mannes zu erheischen, indem man ihn mit Cristiano Ronaldo vergleicht. Bei einem dürften Sie auf jeden Fall Glück haben: Cristiano Ronaldo, dieser selbstverliebten Tunte. Alle anderen Männer würden vermutlich die gleichen Reaktionen zeigen wie die Männer unter Punkt 8.

Nummer 4: Sich als Cristiano Ronaldo verkleiden 

Ein recht exotischer Versuch, die Aufmerksamkeit der Männerwelt zu erregen. Aber warum nicht mal ausprobieren? Es kommt halt darauf an, worauf sie stehen: Verprügelt werden oder mit Bier übergossen zum Beispiel. Aber vielleicht wollen Sie ja auch nur zum Freistoß antreten oder den Partner fürs Leben finden.

Wenn Letzteres zutrifft, tun Sie es. Am besten in einer Schwulenbar.

Nummer 3: Einen Freistoß anbieten

Okay, werden wir etwas direkter. Immerhin befinden wir uns in der Top 3 – da ist schon ein wenig mehr Einsatz gefragt. Eigentlich wäre hier Cristiano Ronaldo wieder ein Thema. Aber wahrscheinlich ist der im Laufe des Textes schon über den Tresen gegangen. Ist aber egal. Ich wollte ihn eh abstoßen.

Die Aussicht auf einen Freistoß könnte die Aufmerksamkeit des Mannes durchaus erregen und ihn möglicherweise direkt in den Mann Ihrer Strafträume verwandeln. Doch es wäre ein Mann voller Ecken. Und vielleicht auch Kanten. Wenn Sie sich einen Mann wünschen, der antizipiert, der also immer richtig steht, dann ist der Freistoß wohl eher nicht das richtige Rezept.

Um ehrlich zu sein: Das baut eher eine Mauer auf.

Nummer 2: Das Siegtor schießen

Das ist natürlich ebenso charmant wie nahe liegend. Wenn schon alle gebannt auf den Bildschirm oder wahlweise die Großbildleinwand starren und von ihrer direkten Umwelt nichts wahrnehmen, das nicht der Alkoholzufuhr dient – warum dann nicht einfach auf der Mattscheibe erscheinen und – als perfekte Vollendung – das Tor zum Sieg erzielen und das ganze Land in einen kollektiven Freudentaumel stürzen?

Da lässt sie sich einwechseln, eine unbekannte Spielerin mit der Rückennummer, naja, sagen wir mal 69, ist mir gerade so eingefallen, tankt sich durch die gegnerischen Reihen, umdribbelt die entgegenstürzenden Manndecker und schließt mit einem trockenen weiblichen Statement unter den Giebel ab!

Die Menge tost! Ein Land liegt ihr zu Füßen! Was folgt sind Autogrammstunden, Interviewwünsche, Talkshows, Schlagzeilen, hochdotierte Werbespots, die Kandidatur für ein politisches Amt und Fußmassagen von heißen Latino-Lovern ihrer Wahl – oder einer ganzen Mannschaft – vielleicht vom ganzen FC Barcelona oder einfach nur von Cristiano Ronaldo (sieh an…da isser wieder, der Schlawiner…taucht einfach überall auf). Sie kann es sich aussuchen!

Bevor Sie sich in Allmachtsträumen verlieren, meine Damen, will ich von dem kleinen Haken berichten. Wenn es nicht zu einer fundamentalen Regeländerung kommt, funktioniert das nur beim Frauenfußball. Und von diesem wird bekanntlich nur verhalten Notiz genommen. Von tosenden Mengen kann hier leider nicht die Rede sein…eher von wohlwollend grunzenden, vereinzelten Mitbürgern, die zufällig davon erfahren haben. Statt des Landes liegt bestenfalls die direkte Nachbarschaft zu Füßen, die möglicherweise gegen einen kleinen Obolus zur Fußmassage bereit ist.

Die Mattscheibe bleibt vermutlich schwarz, so dass nur sehr, sehr wenige Mitmenschen von dieser tollen Energieleistung erfahren. Und sehr wahrscheinlich verdammt wenige Männer.

Bedeutet soviel wie: Aufmerksam machen ja. Männer aufmerksam machen: Nein. Aber das war ja eigentlich auch nicht die Fragestellung.

Nummer 1: Nackt herumlaufen 

Trommelwirbel bitte! Nach meiner Einschätzung haben wir eine klare Nummer eins! Laufen Sie während der EM so herum, wie Gott sie schuf! Komisch, wie so einfache Dinge zu dem gewünschten Ergebnis führen können, nicht wahr? Und hier gibt es tatsächlich praktisch keine Haken!

Egal, wie spannend das Spiel sein mag: So erregen Sie auf jeden Fall Aufmerksamkeit! Auch und gerade bei Männern. Sie sprechen die vermeintliche Zielgruppe auf direktem Wege an! Ganz egal, wie sehr Mann versucht, sich auf das Spiel zu konzentrieren oder meinetwegen verlegen, wegzuschauen: Es wird nicht gelingen. Denn so starten Sie einen perfiden Angriff auf die Triebe. Das nicht vorhandene männliche Gehirn wird auf der Stelle ausgehebelt – sozusagen mit einem geschickten Pass in die Schnittstelle zwischen Anstand und Vernunft.

Keine Ecke kann so sehr in den Bann ziehen wie weibliche Rundungen! Kein Pass in die Tiefe kann es mit dem tiefen Einblick aufnehmen, den totale Nacktheit gewährt. Und bei Strafraumszenen werden dem Mann urplötzlich ganz andere Gedanken kommen als jene, die sich auf dem heiligen Grün abspielen.

Sie bekommen die ganze Latte an Aufmerksamkeit und Ruhm! Von Männern und Frauen, Sittenwächtern und Polizeibehörden, gedruckten Medien und Mattscheibenpräsenz! Vielleicht sogar eine Fußmassage! Mit ein bisschen Gespür für gutes Timing würden Sie sogar eine Modewelle lostreten und Nachahmerinnen auf den Plan rufen – was mich ausgesprochen freuen würde, da ich sehr für die freie Entfaltung bin. Seht es ein, Frauen: Was immer ihr an hübschen Klamotten und vor allem Schuhen findet: Ihr braucht sie nicht, um Aufmerksamkeit zu erregen. Nur ein bisschen Abhärtung gegen die Kälte und vielleicht zwei Glas Wodka – und los geht die wilde Show!

Das klappt übrigens auch völlig EM-unabhängig. Und was die Attraktivität nach der EM angeht: Naja. Ich würde sagen, das hängt ganz von Ihrem Körperbau ab.

Nachspielzeit

Vielleicht probieren Sie die Punkte von 1-10 einfach mal aus und berichten von ihren Erfahrungen! (An dieser Stelle sei wohl der Hinweis angebracht, dass ich keine Haftung übernehme und die vermeintlichen Reaktionen die Ausgeburt meiner wilden männlichen Phantasie sind). Vielleicht stellen Sie dann eine eigene Top-Ten auf!

Oder Sie folgen jenem gut gemeinten Rat: Wenn Sie in den Blick und das Herz Ihres designierten Herzenbrechers geraten möchten – versuchen Sie es doch einfach nach der EM. Weshalb sich einer Nebenbuhlerin aussetzen, die ohnehin nur alle vier Jahre auftaucht, den Mann von allem Wesentlichen abhält und die wirklich nichts mit Nachhaltigkeit zu tun hat? Das können Sie doch bestimmt besser – oder?

 

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